9. Oktober 2014

Wirrnis der Zeit

Die Erfahrung, die Valéry in seinem Leonardo Essay ausdrückt, kann man recht gut auch mit der Erfahrung der heutigen Situation vergleichen, was allerdings nicht so leicht ist und auch wohl so nicht ganz stimmt. Er spricht von einer >Wirrnis der Zeit< und einer >Verstörung< angemessenen Tuns. Er spricht von einem bedrohlichen Versinken in einem Chaos völliger Nichtigkeit. 

4. Oktober 2014

Wer liest

>Wer liest, dem wird das Fremde vertraut<, so der Werbespruch vor einer Buchhandlung. Und in welcher Situation sagt man: >Wer liest, dem wird das Vertraute fremd<?

22. September 2014

Mythos der Mythen

Valéry nennt an einer Stelle den Mythos der Mythen, die Unbegrenztheit des Mythos, die Zeit. Was für ein rätselhafter Ausdruck.(Kleiner Brief über die Mythen) Danach wird, wenn ich das richtig deute, die Zeit zu einer Erfindung des Geistes, zu einem künstlichen Produkt, dass der Natur hinzugefügt wird. 

15. September 2014

Selbst in der schlimmsten Welt

Selbst in der schlimmsten aller Welten steht es zum Besten. Ich finde diesen Ausdruck in dem Essay: Eine Ansicht über Descartes(Valéry). Ein Bezug zu Leibniz. Was wohl diejenigen von diesem Satz halten, die sich dem positiven Denken verschrieben haben?

14. September 2014

Valérys letzte Worte

>Das erstaunlichste ist, dass dies alles doch wohl einen Sinn hat<. Überliefert von Malraux(Quelle: Hans Blumenberg, Paul Valérys mögliche Welten) Die letzen Worte von jemanden - wenn es denn stimmt - für den der Satz galt: Ich bin, was ich kann. 

7. September 2014

Valèrys Faust Fragment

auch Valéry hat einen 'Faust' geschrieben, ein Fragment. Es hat ihn gereizt die Figuren von Goethes Faust in eine verwandelte Welt zu versetzen. Aber auch die Figuren selbst sind andere.