19. November 2014

Lebenswelt bei Habermas

Was versteht Habermas unter Lebenswelt? Er spricht von einem natürlichen Platonismus der Lebenswelt.(Richtigkeit versus Wahrheit)  Was ist denn ein >natürlicher< Platonismus?

10. November 2014

Platonische Krankheit

Ob Rorty irgendwann einmal von der platonischen Krankheit geheilt wurde, so wie das Habermas behauptet, indem er sich dem Pragmatismus zugewendet hat?(Wahrheit und Rechtfertigung) Ein unglücklicher Ausdruck. Wenn etwas von Rorty überwunden wurde, so war das ein Erbe unserer Kultur, das unsere Zivilisation entscheidend beeinflusst hat.

23. Oktober 2014

Die Ameisen verlieren keine Minute

Die Ameise verliert keine Minute. Für Valéry verkörpert sie das Prinzip der reinen Notwendigkeit, das darüber hinaus nichts kennen will. Also, wer nur das Notwendige tun will, hat auch ein Problem mit der Zeit. Vorausgesetzt man folgt Valéry.(Quelle: Valéry, Philosophie des Tanzes) 

9. Oktober 2014

Wirrnis der Zeit

Die Erfahrung, die Valéry in seinem Leonardo Essay ausdrückt, kann man recht gut auch mit der Erfahrung der heutigen Situation vergleichen, was allerdings nicht so leicht ist und auch wohl so nicht ganz stimmt. Er spricht von einer >Wirrnis der Zeit< und einer >Verstörung< angemessenen Tuns. Er spricht von einem bedrohlichen Versinken in einem Chaos völliger Nichtigkeit. 

4. Oktober 2014

Wer liest

>Wer liest, dem wird das Fremde vertraut<, so der Werbespruch vor einer Buchhandlung. Und in welcher Situation sagt man: >Wer liest, dem wird das Vertraute fremd<?

22. September 2014

Mythos der Mythen

Valéry nennt an einer Stelle den Mythos der Mythen, die Unbegrenztheit des Mythos, die Zeit. Was für ein rätselhafter Ausdruck.(Kleiner Brief über die Mythen) Danach wird, wenn ich das richtig deute, die Zeit zu einer Erfindung des Geistes, zu einem künstlichen Produkt, dass der Natur hinzugefügt wird. 

15. September 2014

Selbst in der schlimmsten Welt

Selbst in der schlimmsten aller Welten steht es zum Besten. Ich finde diesen Ausdruck in dem Essay: Eine Ansicht über Descartes(Valéry). Ein Bezug zu Leibniz. Was wohl diejenigen von diesem Satz halten, die sich dem positiven Denken verschrieben haben?